Junge Menschen in offener beruflicher Bildung

Kompetenzagentur Kreis Plön/Ostholstein Nord

Die JobB GmbH unterhält in Oldenburg und in Lütjenburg Büros für das Projekt „Kompetenzagentur“. Seit Dezember 2006 wirkt in den Regionen der Landkreise Plön und Ostholstein/Nord die Kompetenzagentur. Partner für den Südbereich des Kreises Ostholstein ist das CJD in Eutin.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus Mitteln des ESF, der ARGEn der Kreise Ostholstein und Plön, sowie der Landkreise Ostholstein und Plön.

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die mobile aufsuchende Berufssozialarbeit.

 

Kurzkonzeption und Umsetzung

Die Kompetenzagentur greift mit ihren Mitarbeitern auf das vorhandene Netzwerk
zurück und nutzt hierfür die Hilfsangebote. Darüber hinaus soll das bestehende Netzwerk weiter entwickelt werden. Ein wichtiges neues Instrument ist die mobile aufsuchende Berufssozialarbeit in den nördlichen Teilen der Kreise Plön und Ostholstein. Mit einem Kleinbus, eingerichtet mit einem Rechner und einer Datenbank, werden die einzelnen Gemeinden, die Jugendtreffpunkte u.ä. angefahren und mit niederschwelligen Einstiegsangeboten die Bedürfnisse der benachteiligten Jugendlichen erforscht, um dann über erste gezielte Hilfsangebote, Weitervermittlung und der Erstellung eines Qualifizierungs- bzw. Hilfeplanes den einzelnen Jugendlichen zu beraten und zu helfen.

Die vorhandenen Netzwerke werden genutzt. Eine besondere Rolle kommt auch der Agentur für Arbeit und den ARGEn mit ihren Hilfsangeboten zu. Wir wollen dabei mit unserem mobilen Ansatz durchaus auch einen "Shuttle-Dienst" für die jungen Menschen anbieten, zumindest so lange, bis eine andere selbständige Alternative erarbeitet ist.

Haben wir die Stufe einer regelmäßigen Förderung für einen Jugendlichen erreicht, nehmen die Betriebe der freien Wirtschaft eine wichtige Rolle im Hilfsangebot ein. Die Kompetenzagentur will dazu die vorhandene umfassende Datei mit Praktikumsbetrieben dahingehend erweitern, dass das jeweilige Anforderungsprofil des Betriebes erarbeitet und erfasst wird, um die Hilfsangebote an reale Arbeitsweltbedürfnisse anzugleichen. Dies ist besonders in einem strukturschwachen Landkreis mit eingeschränkten Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten von Bedeutung.