Junge Menschen in offener beruflicher Bildung

Corona-Situation: Bitte beachten Sie unser Hygienekonzept
22.11.21

Hygienekonzept des Unternehmensverbundes

Der Unternehmensverbund der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein hat ständig das Bestreben, seinen Teilnehmern (Um die Lesbarkeit der Informationen zu erleichtern, wird bei Personenbezeichnungen in der Regel die männliche Form verwandt. Es sind jedoch jeweils alle Personen jedweder geschlechtlicher Identität gemeint), freiberuflichen Dozenten, Gästen und Mitarbeitern einen Aufenthalt bzw. eine Arbeit im jeweiligen Unternehmen zu ermöglichen, bei dem die Gesundheit jedes einzelnen nicht gefährdet wird. Dies gilt natürlich insbesondere in den Zeiten einer weltweiten Pandemie.

Dies gilt natürlich insbesondere in den Zeiten einer weltweiten Pandemie. Unser Bestreben ist es weiterhin, die Bildungsdienstleistungen in gewohnter Qualität und gesundheitlicher Sicherheit fortzuführen. Dazu nutzen wir neue Wege, greifen auf bewährte Unterrichtsmethoden und die Nutzung neuer Medien zu. Unsere oberste Prämisse ist dabei der Gesundheitsschutz für alle Teilnehmer, freiberuflichen Dozenten, Mieter, Gäste und Mitarbeiter. Wir sehen es als unsere Verantwortung, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um die Verbreitung der Pandemie einzu-dämmen und werden dieser Verantwortung mit aller Kraft nachkommen.

Das Hygienekonzept - gültig ab 22.11.2021 - umfasst organisatorische Maßnahmen sowie Maßnahmen des Arbeits- und Infektionsschutzes.

1. Grundlagen des Hygienekonzeptes

Die Verantwortlichkeit für alle Maßnahmen und Pläne im Unternehmensverbund trägt für jede Gesellschaft die jeweilige Geschäftsführung.

Die maßgeblichen Veröffentlichungen der zuständigen Behörden und Institutionen haben Eingang in das Hygienekonzept gefunden.

Alle Gesellschaften verpflichten sich, proaktiv das Geschehen zu verfolgen und nötige Anpassungen an die Geschäftsführung der Wirtschaftsakademie zu melden. Dieses betriebliche Hygienekonzept wird im Bedarfsfall angepasst.

2. Grundsätze zur Infektionshygiene

Im Hygienemanagement des Unternehmensverbundes wird die gesamte Einrichtung als eine Einheit betrachtet, da alle Bereiche von den regionalen Teams über Teilnehmer, freiberufliche Dozenten, Mieter, Gäste sowie Mitarbeiter mit Hygienefragen konfrontiert werden.

Die allgemeinen Hygieneanforderungen, die notwendigen Kontaktbeschränkungen und die Abstandsregelung von 1,50 m, sind von allen einzuhalten.

3. Organisatorisches

  • Das Betriebsgelände dürfen nur asymptomatische Personen betreten, es sei denn, die Unbedenklichkeit in Bezug auf ein Ansteckungsrisiko ergibt sich aus den Empfehlungen des Unternehmensverbundes für Mitarbeiter, Dozenten und Teilnehmer zu Krankheitsanzeichen ("Schnupfenplan") bzw. ist ärztlich abgeklärt und kann nachgewiesen werden. Sollten Symptome im Tagesbetrieb auftreten, ist das Betriebsgelände unverzüglich zu verlassen.
  • Das Betriebsgelände dürfen ebenfalls keine Personen betreten, für die behördlich Quarantäne angeordnet worden ist.
  • Die Arbeit und der Unterricht in den Räumen des Unternehmensverbundes finden jederzeit und ausschließlich unter den festgelegten hygienischen Maßnahmen und den Infektionsschutzmaßnahmen statt.
  • Soweit in diesem Hygienekonzept ein qualifizierter Mund-Nasenschutz (Maske) vorgeschrieben ist, muss es sich um eine medizinische oder vergleichbare Maske oder eine Maske ohne Ausatemventil der Standards FFP2, FFP3, N95, KN95, P2, DS2 oder KF94 handeln.
  • Soweit in diesem Hygienekonzept eine Testpflicht auf eine Corona-Infizierung vorgeschrieben ist, wird bei Menschen mit vollständigem Impfschutz und genesenen Personen mit entsprechenden Voraussetzungen und ohne Symptome einer Coronavirus-Infektion darauf verzichtet (analog § 7 SchAusnahmeV). Sie haben statt eines negativen Testergebnisses einen entsprechenden Nachweis vorzulegen. Dazu gehören folgende Personengruppen:

    1. Personen, die über einen vollständigen Impfschutz verfügen (seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung sind mindestens 14 Tage vergangen = Impfnachweis nach § 2 Nummer 3 SchAusnahmeV).
    2. Personen, bei denen mittels eines PCR-Tests eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen wurde, die mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt (= Genesenennachweis nach § 2 Nummer 5 SchAusnahmeV).
    3. Personen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind und einmalig eine Impfstoffdosis erhalten haben (= Impfnachweis nach § 2 Nummer 3 SchAusnah-meV).

  • Die Daten zum Testverzicht (Datum des Schutzes und das Ablaufdatum) werden im Administrationssystem (Kontakte - Personen) gespeichert, außer bei Mitarbeitern (Personal - Mitarbeiter).
    Datum des Schutzes:
      • Bei Impfschutz nach a) das Datum der letzten Impfung + 14 Tage
      • Beim Genesenenschutz nach b) das Datum des Nachweises
      • Bei Impfschutz nach c) das Datum der letzten Impfung
  • Soweit ein (qualifizierter) Mund-Nasenschutz (Maske) in diesem Hygienekonzept vorgeschrieben ist, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht getragen werden kann, hat derjenige für einen alternativen Schutz zu sorgen. Dies könnten beispielsweise Gesichtsvisiere oder Schutzscheiben sein.
  • Von allen Teilnehmern, freiberuflichen Dozenten, Mietern, Gästen und Mitarbeitern ist eine Festnetz- oder Handynummer im Administrationssystem (bei Beschäftigten wird dies im Personalabrechnungsprogramm hinterlegt) zu hinterlegen, damit eine Kontaktaufnahme möglich ist. Lieferanten müssen über ihre Unternehmen zu erreichen sein.
  • Um die Anzahl der Teilnehmer, die sich zeitgleich im Gebäude aufhalten, zu reduzieren, werden ggf. die Anfangszeiten und Endzeiten des Unterrichtes verändert und verbindliche Pausenzeiten festgelegt. Die Festlegung erfolgt gesellschafts- und standortbezogen.
  • Sollten aufgrund der Abstandsregelungen die Gruppengrößen angepasst werden müssen, geschieht dies ebenfalls gesellschafts- und standortbezogen, ggf. ist auf Online-Unterricht auszuweichen.
  • Zum Gesundheitsschutz werden nach Möglichkeit hautfreundliche Produkte (pH-neutrale Seifen usw.) genutzt; zum Einsatz kommen nur zugelassene Desinfektionsmittel.
  • Zum korrekten Umgang mit Desinfektionsmitteln und weiterem Material wird informiert; der Unternehmensverbund stellt die fortlaufende Beschaffung (ausgenommen Mund-Nasenschutz) sicher.

4. Maßnahmen im Gebäude

  • Durch Verbots- und Hinweisschilder beim Betreten des Gebäudes wird sichergestellt, dass ausschließlich Personen das Gebäude betreten, welche zur sachgemäßen Erfüllung der Aufgaben notwendig sind.
  • Im Eingangsbereich und an weiteren Stellen im Gebäude hängen Hinweisschilder zum Infektionsschutz aus, die z. B. über allgemeine Schutzmaßnahmen wie Händehygiene, Abstand sowie zum verbindlichen Tragen eines (qualifizierten) Mund-Nasenschutzes informieren.
  • An zentralen Stellen stehen Desinfektionsmittelspender zur Verfügung (z. B. Eingangstüren und Sanitärbereiche).
  • Laufwege sind gekennzeichnet und von allen Personen im Gebäude zu nutzen. Flure sind nicht als Aufenthaltsflächen zu nutzen.
  • Soweit Fahrstühle vorhanden sind, sollten diese nur in notwendigen Fällen verwendet werden. Muss der Fahrstuhl genutzt werden, dann immer nur von einer Person allein; in dringend notwendigen Fällen ggf. zusätzlich von einer Begleitperson.
  • Räume können im Hinblick auf die Abstandsregelungen umgestellt werden. Die maximale Personenzahl je Raum wird jeweils am Eingangsbereich des Raumes ausgehängt. Die Räume können aber auch von mehr Personen ohne die Abstandregelung genutzt werden, wenn von allen Anwesenden ein Mund-Nasenschutz getragen wird.
  • Die genutzten Unterrichts- und Konferenzräume werden mindestens täglich (durch Mitarbeiter oder externe Dienstleister) und bei jedem Nutzerwechsel (Wechsel von Lerngruppen: hier durch freiberufliche Dozenten oder Mitarbeiter) mit Reinigungsmitteln eingehend professionell gereinigt. Dies gilt insbesondere für die Tische und Armlehnen der Stühle der Teilnehmer/Dozenten, Türklinken, Fenstergriffe, Treppen- und Handläufe. Verwendete Gegenstände für den fachpraktischen Unterricht sind vor und nach Gebrauch zu reinigen, bzw. zu desinfizieren.
  • Mehrfach täglich ist eine Stoßlüftung (mindestens nach jeder Einheit einer Präsenzveranstaltung, möglichst aber alle 20 Minuten bei weit geöffneten Fenstern) der Unterrichtsräume durchzuführen. Wenn keine Lüftung möglich ist, ist der Raum für Präsenzveranstaltungen nicht geeignet.
  • Die Teeküchen für Teilnehmer sind geschlossen. Versorgungsautomaten dürfen genutzt werden, soweit Abstandregelungen eingehalten werden können. Zum Verzehr ist zur Vermeidung von Gruppenbildungen ein Entfernen vom Gerät zwingend notwendig.
  • Unterrichtspausen sind in den Unterrichtsräumen oder außerhalb des Gebäudes zu verbringen, wobei eine Gruppenbildung zu vermeiden ist. Soweit eine Cafeteria vorhanden ist, kann diese genutzt werden (siehe Punkt 6).
  • Das Rauchen ist im Gebäude verboten. Auf dem Betriebsgelände müssen Teilnehmer, freiberufliche Dozenten, Mieter, Gäste und Mitarbeiter so rauchen, dass die Regelungen dieses Konzeptes eingehalten werden.
  • In den Toilettenräumen werden Kontaktflächen wie Schalter, Griffe, Wasserhähne, Spüldrücker täglich gereinigt.
  • Bei Prüfungen werden alternative Prüfungsräume vorgehalten, damit Teilnehmer mit Atemwegssymptomen oder Fieber und ggf. Angehörige von Risikogruppen (mit Nachweis) isoliert an der Prüfung teilnehmen können.
  • Die Nutzung der geöffneten Bibliotheken ist in Kiel für maximal 6 Personen und in Lübeck für maximal 2 Personen gleichzeitig möglich. Es ist in der Bibliothek ein qualifizierter Mund-Nasenschutz zu tragen.

5. Zusätzliche Maßnahmen in den Gästehäusern (siehe auch die Regelungen für Mieter unter Punkt 9 und 9.2)

  • Es gelten die gleichen Maßnahmen wie für das allgemeine Gebäude (Punkt 4).
  • Das Betreten der Gästehäuser ist nur Mieter und Mitarbeitern erlaubt. Besucher und Lieferanten haben keinen Zutritt. Lieferungen sind an der Eingangstür des Gebäudes entgegenzunehmen.
  • Außerhalb des eigenen Zimmers ist von den Mietern und im Gebäude von allen Mitarbeitern ein qualifizierter Mund-Nasenschutz zu tragen.
  • Es soll grundsätzlich eine Einzelunterbringung erfolgen; eine Doppelbelegung ist nur möglich, wenn beide Mieter sich schriftlich einverstanden erklären. Besuche anderer Mieter auf deren Zimmer sind untersagt.
  • Die maximale Personenzahl je Gemeinschaftsküche wird jeweils am Eingangsbereich der Küche ausgehängt. Die Nutzung der Küche ist nur für die Entnahme von Speisen und Getränken sowie für deren Zubereitung erlaubt. Die Zubereitung sollte zügig erfolgen, um allen die Möglichkeit der Nutzung zu gewähren. Ein Verzehr muss auf dem Zimmer erfolgen.
  • Gemeinschaftsräume, außer Waschräume und Küchen sind gesperrt.
  • Die maximale Personenzahl je Waschraum wird jeweils am Eingangsbereich des Waschraumes ausgehängt. Die Nutzung des Waschraumes sollte zügig erfolgen, um allen die Möglichkeit der Nutzung zu gewähren.

6. Zusätzliche Maßnahmen in den Cafeterien (siehe auch die Regelungen für Gäste unter Punkt 9 und 9.2)

  • Es gelten die gleichen Maßnahmen wie für das allgemeine Gebäude (Punkt 4).
  • Bei der Herstellung, beim Auffüllen und bei der Ausgabe von Speisen sollte von den Mitarbeitern ein qualifizierter Mund-Nasenschutzgetragen werden.
  • Für die Gäste gilt im Innenbereich das Tragen eines qualifizierten Mund-Nasenschutzes, außer beim Verzehr am Sitzplatz; dies gilt auch, soweit im Innenbereich nur der Kauf erfolgt, aber der Verzehr im Außenbereich oder an anderer Stelle.
  • Alle Gäste können sich über die Luca-App beim Betreten der Cafeteria registrieren, soweit ein Verzehr in der Cafeteria (Innen- oder Außenbereich) geplant ist.
  • Der Aufenthalt im Tresen- und Kassenbereich soll so kurz wie möglich gehalten werden; die Abstandsregelungen sind einzuhalten.
  • Kaltgetränke werden in Flaschen zur Verfügung gestellt; Kaffee und Tee wird tassenweise ausgegeben.

7. Maßnahmen für alle Mitarbeiter

  • Mitarbeiter müssen grundsätzlich einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Soweit Mitarbeiter, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind, dürfen sie ebenfalls tätig werden. Ebenso dürfen Personen tätig werden, die im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind. Die zugrundeliegende Testung darf maximal 24 Stunden vor dem Arbeitsbeginn liegen und ist täglich zu wiederholen (Ausnahme: PCR-Test alle 48 Stunden). Die Überprüfung erfolgt durch vom Arbeitgeber benannte Mitarbeiter vor Arbeitsaufnahme. Die Durchführung der Tests und die Überprüfung gehören nicht zur Arbeitszeit (außer für den Überprüfenden).
  • Jeder Mitarbeiter ist angehalten, alle notwendigen Maßnahmen zur Infektionsbekämpfung ständig zu beachten und die Umsetzung dieses Hygienekonzeptes zu unterstützen.
  • Die zentralen Desinfektionsmittelspender sind regelmäßig, mindestens immer beim Betreten des Gebäudes, zu nutzen.
  • Das Abstandsgebot von 1,5 Meter zu anderen Personen ist möglichst einzuhalten. Dazu können bei Bedarf Büroräume anders eingesetzt bzw. genutzt werden.
  • Bei unvermeidbarem Kontakt zu anderen Personen bzw. nicht einhaltbaren Schutzabständen
    sowie in Fluren und anderen öffentlichen Räumen ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes vorgeschrieben. Im Küchenbereich, in den Cafeterien und Gästehäusern ist das Tragen eines qualifizierten Mund-Nasenschutzes für die Mitarbeiter vorgeschrieben (siehe Punkte 5 und 6).
  • Mitarbeiter haben die Möglichkeit sich je nach Bildungszentrum zweimal die Woche durch
    den Arbeitgeber oder durch einen vom Arbeitgeber bereitgestellten Selbsttest auf eine Corona-Infektion zu testen.
  • Ansammlungen von Personen sind zu vermeiden; Besprechungen und Konferenzen sind deshalb möglichst digital abzuhalten.
  • Die Mitarbeiter werden per E-Mail bzw. Intranet über das Hygienekonzept informiert.

8. Maßnahmen für Unterrichtende

  • Es gelten grundsätzlich die gleichen Maßnahmen wie für die Mitarbeiter (Punkt 7).
  • Unterrichtende müssen grundsätzlich einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Soweit Unterrichtende, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind, dürfen sie ebenfalls tätig werden. Ebenso dürfen Personen tätig werden, die im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind. Die zugrundeliegende Testung darf maximal 24 Stunden vor dem Einsatzbeginn liegen und ist täglich zu wiederholen (Ausnahme: PCR-Test alle 48 Stunden). Die Überprüfung erfolgt durch Mitarbeiter mit Kundenbetreuungsaufgaben vor Unterrichtsaufnahme.
  • Im Gebäude sowie im Unterricht ist ein qualifizierter Mund-Nasenschutz zu tragen. Darauf kann im Unterricht nur verzichtet werden, wenn der Unterrichtende an einem festen Sitzplatz mit ausreichend Abstand zu den Teilnehmern tätig ist.
  • Unterrichtende ohne eigenes Büro im Gebäude dürfen sich nur für die Zeit des Unterrichts im Gebäude aufhalten und müssen in dieser Zeit einen qualifizierten Mund-Nasenschutz tragen.
  • Dozentenaufenthaltsräume sind bis auf Weiteres gesperrt.
  • Die Unterrichtenden sind für die Einhaltung der Hygienemaßnahmen während des Unterrichtes verantwortlich.
  • Die Unterrichtenden halten die Pausenregelungen und Anfangs- und Endzeiten für die jeweiligen Teilnehmergruppen exakt ein.
  • Das Verteilen von Arbeitsmaterialien erfolgt unter hygienischen Gesichtspunkten. Ein Verteilen von Unterlagen durch die Teilnehmer selbst, indem ein Stapel von Teilnehmer zu Teilnehmer weitergegeben wird, ist untersagt.
  • Die vorbereiteten Unterrichtsräume dürfen nicht verändert werden.
  • Die Unterrichtsmethode der Gruppenarbeit in Präsenz kann eingesetzt werden, dabei ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes für alle Beteiligten verpflichtend.
  • Beim Benutzen der Kopierer ist das Abstandsgebot zu beachten. Es gelten die örtlichen Gegebenheiten.
  • Unterrichtende werden über Aushänge bzw. Internet über das Hygienekonzept informiert.

9. Maßnahmen für Teilnehmer (Eine gesonderte Erfassung der Teilnehmenden im Unterricht ist nicht erforderlich, soweit diese in WISA in ihrer Veranstaltung erfasst sind), Mietern und Gäste

  • Es gelten grundsätzlich die gleichen Maßnahmen wie für die Mitarbeiter (Punkt 7).
  • Jeder Teilnehmer, Mieter und Gast ist angehalten, alle notwendigen Maßnahmen zur Infektionsbekämpfung ständig zu beachten.
  • Die zentralen Desinfektionsmittelspender sind zu nutzen, insbesondere beim Betreten des Gebäudes.
  • Die allgemeinen Schutzmaßnahmen, wie auf den Aushängen erklärt, sind einzuhalten (regelmäßiges Händewaschen usw.).
  • Teilnehmer, Mieter und Gäste werden über Aushänge bzw. Internet über das Hygienekonzept informiert.

9.1  Teilnehmer

  • Teilnehmer im Präsenzunterricht müssen grundsätzlich einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Soweit Unterrichtende, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind, dürfen sie ebenfalls teilnehmen. Ebenso dürfen Personen teilnehmen, die im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAus-nahmV getestet sind. Die zugrundeliegende Testung darf maximal 24 Stunden vor dem Einsatzbeginn liegen und ist täglich zu wiederholen (Ausnahme: PCR-Test alle 48 Stunden). Die Überprüfung erfolgt vor Unterrichtsbeginn durch den jeweiligen ersten Dozenten des Tages.
  • Im Gebäude sowie im Unterricht ist ein qualifizierter Mund-Nasenschutz von Teilnehmern zu tragen. Ausgenommen von Satz 1 sind Teilnehmer während des Aufenthaltes an ihren festen Sitzplätzen im Unterricht, soweit die Sitzplätze, die nach dem Abstandgebot vergeben wurden, beibehalten werden.
  • Auch bei Einzelberatungsgesprächen (max. 2 Personen) gilt die 3G-Regelung für Teilnehmer; soweit ein ausreichender Abstand im entsprechenden Beratungsraum gewährleistet ist, ist kein qualifizierter Mund-Nasenschutz notwendig.
  • Die Teilnehmer betreten das Gebäude nur, um am Unterricht teilzunehmen oder die Bibliothek zu benutzen. Ein Aufenthalt im Gebäude vor und nach dem Unterricht ist nicht gestattet (Ausnahme ist der Besuch der Cafeteria (siehe Punkt 6). Ansammlungen mehrerer Per-sonen vor oder nach dem Unterricht sind zu vermeiden, dabei ist immer das Abstandsge-bot zu beachten. Die Teilnehmer müssen nach Beendigung des Zweckes nach Satz 1 das Gebäude verlassen.
  • Die Teilnehmer nutzen ausschließlich die ihrer Gruppe zugeteilten Räume und Aufenthaltsbereiche, das gilt ggf. auch für Sanitärräume.
  • Die Teilnehmer sollten während der Veranstaltung ihren Sitzplatz beibehalten (Ein Sitzplan für jede Veranstaltung sollte angelegt werden, da dann ggf. auf eine Gruppenquarantäne verzichtet werden könnte.).
  • Ein Verstoß gegen diese Regelungen kann für Teilnehmende einen kostenpflichtigen Ausschluss von der Veranstaltung zur Folge haben.

9.2  Mieter

  • Mieter müssen grundsätzlich einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Soweit Mieter, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind, dürfen sie ebenfalls aufgenommen werden. Ebenso dürfen Personen aufgenommen werden, die im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind und schriftlich bestätigen, dass die Beherbergung ausschließlich aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen oder aus medizinischen oder zwingenden sozial-ethischen Gründen erforderlich ist. Die zugrundeliegende Testung darf maximal 24 Stunden vor dem Einzug liegen und ist täglich zu wiederholen (Ausnahme: PCR-Test alle 48 Stunden). Die jeweiligen Tests sind der zuständigen Gästehausverwaltung vorzulegen.
  • Soweit, trotz Erfordernis, jeweils kein negatives Testergebnis vorgelegt wird, erfolgt eine sofortige Aussetzung des Mietverhältnisses mit der Folge, dass das Betriebsgelände sofort zu verlassen ist. Der Vermieter ist zur fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses berechtigt.
  • Außerhalb des eigenen Zimmers ist von den Mietern im Gebäude ein qualifizierter Mund-Nasenschutz zu tragen.
  • Mieter betreten das Gebäude nur im Rahmen ihres Mietverhältnisses. Eine Ansammlung mehrerer Personen im Gebäude oder auf dem Betriebsgelände ist zu vermeiden, dabei ist immer das Abstandsgebot zu beachten. Die Mieter müssen nach Beendigung des Zweckes nach Satz 1 das Gebäude verlassen.
  • Ein Verstoß gegen diese Regelungen kann für Mieter eine kostenpflichtige Beendigung des Mietverhältnisses zur Folge haben.

9.3 Gäste

  • Im Gebäude ist von Gästen ein qualifizierter Mund-Nasenschutz grundsätzlich dauerhaft sachgerecht zu verwenden. In Abstimmung mit dem für den Besuchszweck verantwortlichen Mitarbeiter kann der Mund-Nasenschutz bei Einhaltung der Abstandsregelungen während des Termins abgenommen werden.
  • Gäste betreten das Gebäude nur, um ihren Besuchszweck zu erfüllen. Nach Beendigung des Zwecks ist das Gebäude verlassen.
  • Gäste der Cafeteria dürfen nur bewirtet werden, wenn sie als Mitarbeiter, Dozent, Teilnehmer oder Mieter (Betriebsangehörige) registriert und ggf. für den Tag überprüft sind. Diejenigen, die nicht geimpft oder genesen sind, dürfen die Cafeteria also erst nach der Überprüfung des tagesaktuellen Tests betreten.

10. Umgang mit Verdachts-/Erkrankungsfällen
Besteht bei einem Teilnehmer, freiberuflichen Dozenten, Mieter, Gast oder Mitarbeiter der Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung, wird wie folgt vorgegangen:

  • Die Person wird umgehend nach Hause geschickt und aufgefordert, telefonischen Kontakt zu ihrem Hausarzt aufzunehmen.
  • Die Kontaktflächen im Betrieb (z. B. Arbeitsplatz, Toiletten, Türgriffe, Tastaturen, Telefone) werden gründlich gereinigt.
  • Der Unternehmensverbund stellt z. B. über WISA oder das Klassenbuch fest, welche Personen sich in unmittelbarer Nähe der Verdachtsperson (hauptsächlich Unterrichtsgruppe) aufgehalten haben. Diese Information ist wichtig zur Ermittlung der Infektionsketten und muss bei Bedarf dem Gesundheitsamt übermittelt werden.
  • Der Arzt entscheidet über das weitere Vorgehen. Das Gesundheitsamt kann dann in Absprache mit dem Unternehmensverbund weitere Regelungen, z. B. hinsichtlich des Umgangs mit möglichen Kontaktpersonen, treffen.
  • Bis zum Bekanntwerden des Testergebnisses muss die Person in häuslicher Quarantäne bleiben, soweit dies nicht vom Gesundheitsamt anders entschieden wird.
  • Bei positivem Testergebnis bleibt die Person solange in häuslicher Quarantäne, wie dies angeordnet wurde. Dies gilt auch bei milden Krankheitsverläufen. Über das Gesundheitsamt werden ggf. weitere Maßnahmen festgelegt.
  • Über den Zeitpunkt der Rückkehr in den Unternehmensverbund entscheidet der behandelnde Arzt bzw. das zuständige Gesundheitsamt.
  • Grundsätzlich wird in enger Abstimmung mit dem Betroffenen individuell geklärt, wie in der Quarantäne verfahren wird (Home-Office, Überstundenabbau, Online-Unterricht für die Gruppe etc.).

Anlage: Gegebenenfalls örtliche oder gesellschaftsrechtliche Zusatzregelungen

Anlage 1: Zusatz- und Sonderregelungen der Kleemannschulen GmbH (KMS) und der schulischen Bereiche der AGS sowie der DHSH

  • Für die oben genannten Bereiche können durch staatliche Aufsichtsbehörden gesonderte Regelungen gelten, die von diesem Hygienekonzept abweichen; diese Regelungen gehen dem Hygienekonzept vor. Die einzelnen Bereiche informieren ihre Teilnehmer, freiberuflichen Dozenten, Gäste und Mitarbeiter darüber jeweils gesondert.

(Stand: 22.11.2021)