Junge Menschen in offener beruflicher Bildung

Regionale Ausbildungsbetreuung (RAB)
07.03.19

Die Landesregierung investiert weiter in das System der dualen Berufsausbildung. Für insgesamt neun Träger von regionalen Ausbildungsbetreuern (RAB) zwischen Niebüll und Geesthacht hat Arbeitsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs in Eckernförde Förderbescheide über insgesamt 1,63 Millionen Euro überreicht. Die regionale Ausbildungsbetreuung sei eine wichtige Säule der Wirtschaft, auch für die Fachkräftesicherung, sagte er. "Wir wollen junge Menschen auf die Weise in Krisensituationen während ihrer Ausbildung unterstützen und ihnen damit einen erfolgreichen Abschluss ermöglichen".

Hilfe bei Problemen in der Ausbildung

Die 1,63 Millionen Euro fließen in die Projektarbeit der Trägergesellschaften in diesem und im kommenden Jahr. Erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten in neun Beratungsregionen des Landes neutrale und kostenlose Hilfe an, wenn es in einem Ausbildungsverhältnis knirscht oder es zu einer Vertragslösung gekommen ist. "Diese Betreuerinnen und Betreuer sind also eine wichtige Säule im Beratungssystem", erklärte Rohlfs, denn jede vorzeitige Vertragslösung stelle auch eine persönliche Krise für junge Menschen dar, die schnelle Hilfe erfordere. Zudem gelte es, wirtschaftlichen Schaden für die Ausbildungsbetriebe möglichst zu verhindern.

Flächendeckendes Beratungsnetzwerk

Für ein landesweit flächendeckendes Netz von Beratungsstellen sind die regionalen Ausbildungsbetreuerinnen und -betreuer bei unterschiedlichen Institutionen angesiedelt, beispielweise in Kreishandwerkerschaften, Kommunen und Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung. Das Beratungsangebot steht allen Jugendlichen, aber auch Betrieben offen.

Für die Landkreise Ostholstein und Plön sind die Ansprechpartnerinn der JobB:
Kirsten Martens (JobB Oldenburg, mobil: 0163-2092772, E-Mail Kirsten.Martens@jobb-gmbh.de)
Antje Fehrmann (JobB Lütjenburg, mobil: 0151-14655922, E-Mail antje.fehrmann@jobb-gmbh.de)



JobB-Geschäftsführer Hans-Rudolf Osbahr erhält den Förderbescheid durch Staatssekretär Dr. Thilo Rohlfs